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Wie Der Sprechende Hut Enstand

 

Als Hogwarts noch neu und geheimnisvoll, wie es eigentlich auch heute noch ist, war, gab es keinen Sprechenden Hut, obwohl die vier Häuser schon damals bestand von Hogwarts waren. Die Kinder wurden damals von alle vier Hauslehrern ausgewählt. Bevor sie sich an den Tisch ihres Hauses setzen konnten, mussten sie in einen Raum, der neben der Eingangshalle lag, gehen. Jeder neue Schüler einzeln.

Der junge Jerry Long stand kurz vor seiner Auswahl. Sein Bruder Tim war bereits in der 2. Klasse und hatte ihm erzählt, dass er alleine vor allen Hauslehrern frage beantworten musste. Die Hauslehrer hießen Godric Griffondor, Helga Hufflepuff, Rowena Ravenclaw und Salazar Slytherin. Nach jedem einzelnen von ihnen war eines der Häuser von Hogwarts benannt. Tim hatte ihm auch erzählt, dass die unterschiedlichen Tugenden, der Hauslehrer und Gründer von Hogwarts, auf das jeweilige Haus übertragen wurde. Das heißt auch, dass die Schüler diese Tugenden haben mussten, um in eines der Häuser aufgenommen zu werden. Jerry überlegt schon seit Tim ihm dies erzählt hatte, welche Tugenden er besaß und in was für ein Haus er damit kommen würde. Sein Bruder war in Hufflepuff, weil er Loyal gegen über seiner Mitmenschen ist und besonders gegenüber seiner Familie. Außerdem war er Jerry immer Hilfsbereit und Gerecht entgegengekommen. Jerry überlegt, ob er auch so Gerecht und Loyal war? Er hatte immer schon viel mit seinem Bruder gemeinsam gehabt, aber ob das dieses Mal auch zutraf?

Mittlerweile waren nur noch zwei andere Schüler vor ihm dran. Er hatte auch schon bemerkt, wie schell ein Schüler wieder draußen war und der nächste hinein gehen musste. Es war immer unterschiedlich, denn als ein Mädchen namens Josy Rockwood hinein ging brauchte sie ungefähr eine viertel Stunde und andere brauchte gerade mal zwei Minuten. Er hoffte er würde dort so schnell wie möglich wieder rauskommen können. Jetzt verschwand schon der nächste hinter der Tür. Er hatte Angst. Sein Herz fing immer lauter an zu pochen. Würde er auch mit einem Lächeln wieder hinausgehen, wie die meisten seiner Mitschüler?

Jetzt war schon der letzte vor ihm hineingegangen. Er wünschte sich nun zutiefst mit seinem Brüder essen zu können. Er wollte in sein Haus. Er hoffte er könnte, wenn er aus dem Zimmer wieder rauskommt zu seinem Bruder gehen und ihm sagen, dass er in Hufflepuff ist. Es war soweit. Die nette Dame die vor der Tür stand rief seinen Namen und forderte ihn auf ins Zimmer zu treten. Er ging durch die Tür und sah einen großen Raum mit vielen Kerzeständern an der Wand hängen. Gegenüber von der Tür stand ein langer Tisch, an dem 4 Zauberer saßen. Alle hatten schwarze Umhänge an und ein Zauberer, der links ganz außen saß, bat ihn näher zu kommen. Er wunderte sich warum alle zwar dieselben Umhänge trugen, aber keiner den gleichen Hut.

Der Zauberer ganz außen links trug einen Goldroten Hut, die Hexe daneben einen Schwarzgelben und die Hexe daneben wiederum einen Blaubronzenen Hut. Der letzte am Tisch trug einen Silbergrünen. Vor dem Tisch stand ein kleiner Stuhl mit nur drei Beinen. Die Lehrer baten ich darauf platz zu nehmen.

,,Du bist Jerry Long? Ist das richtig?“, fragt die Hexe mit dem Schwarzgelben Hut freundlich.

,,Ja…, das ist richtig.“, antwortete Jerry stotternd.

Sein Herz fing immer lauter an zu schlage, so dass er dachte, dir anderen müssten es hören.

,,Dein Bruder ist in Hufflepuff? Stimmt das?“, fragte der Lehrer ganz außen rechts kalt.

Jerry dachte, dass er hoffentlich nicht in das Haus von diesem unfreundlichem Lehrer kommen würde. ,,Ja“, antwortete er.

,,Wir werde dir jetzt ein paar Fragen stellen und du beantwortest sie ganz einfach, Okay?“, fragte die Hexe mit dem Bronzeblauen Hut lächelnd.

,,Das werde ich, Sir.“, sagte er.

,,Gut, dann erzähle uns mal, wie du dich selber einschätzt! Aber wehe dir du lügst, denn in diesem Raum kann man nicht unbemerkt lügen. Ist das klar.“, forderte ihn Zauberer aus von der linken Seite auf.

,,Ehmm, ich würde sagen, ich… ehmm, bin fair und meine Noten in der Muggelschule waren auch nicht schlecht.“, erzählte er, während der Zauberer rechts am Tisch leise fluchte, als er von der Muggelschule sprach. Seine Mutter war eine Hexe, aber sein Vater ein Muggel und der wollte, dass er auf eine Mugglschule geht bis er nach Hogwarts kommen würde.

,,In welches Haus würdest du am liebsten kommen und warum?“, fragte die Hexe mit dem Blaubronzenen Hut. ,, Ich würde am liebste nach Hufflepuff, weil…weil ich zu meinen Bruder möchte und weil ich denke ich gehöre dort hin, wie der Rest der Familie. Außerdem denke ich, dass ich meinem Bruder ähnlich bin, so dass ich den Anforderungen von Hufflepuff bestehen kann, auch wenn mein Vater nicht möchte, dass ich Zauberer werde.“, beendete er sein Erklärung.

,,Haa. Da hört ihrs. Die Muggel wollen nichts mit uns Zauberern zu tun habe, also sollten wir sie auch nicht aufnehmen, diese Schlammblüter.“, sagte, der Zauber von rechts zu den Anderen Lehrern, während er aufsprang. Nun sprang auch der andere Mann auf und erwiderte: ,,Wir haben dass doch alles diskutiert, oder. Alle, die etwas Magie in sich trage, dürfen nach Hogwarts kommen, auch die aus muggelhäuslichen Familien.“. ,,Und trotzdem bin ich dagegen. Wir Zauberer sollten unter uns bleiben.“, schrie der andere wieder. Jerry war ziemlich verblüfft über diesen Streit.

Er hatte die Lehrer nicht gegeneinander aufbringen wollen. Aber jetzt wusste er, warum der Zauberer rechts mit dem Grünsilbernen Hut ihn so finster angesehen hatte. Er beobachtete, wie sich die beiden Zauberer stritten und die Hexen versuchten den finsteren Zauberer zu überzeugen, aber ohne Erfolg. Es schien in einem Duell auszuatmen. Er sah dem Schauspiel verblüfft zu, während die Hexe mit dem Schwarzgelben Hut zu ihm kam und ihn zum hinteren Teil des Zimmers brachte. Als sie es erreichten, war das Duell schon zu Ende und der Zauberer mit dem finsteren Blick lag auf dem Boden. Er steckte seinen Zauberstab weg und stand langsam auf.

,,Ich werde an dieser Schule nicht mehr unterrichten. Ich werde sie verlassen. Aber mein wahrer Enkel wird eines Tages zurückkehren und mein Werk vollenden, die Kammer des Schreckens öffnen und alle Schlammblüter aus Hogwarts verbannen.“, sagte der finstere Zauberer und verließ schell den Raum. Alle standen verblüfft da und der übrig geblieben Zauberer erzählte: ,,Irgendwann musste es passieren, Rowena. Es tut mir leid. Ich weiß du hast ihn gemocht.“, tröstete er die Hexe die bei dem Specktakel geblieben war und nun anfing zu weinen.

Die Frau, die bei Jerry geblieben war, sagte zu Jerry: ,,Du bist in meinem Haus, in Hufflepuff. Nun geh, aber erzähle keinem davon. Draußen wartet eine Frau, die dich hereinbat. Sag ihr sie soll warten, bis wir ihr freies Zeichen geben. Verstanden?“, fragte sie abschließend mit einer ruhigen und lieblichen Stimme. „Ich werde es ihr sagen!“, antwortete er und verließ den Ort des Geschehens, obwohl er lieber gewusst hätte, was weiter passiert. Er erzählte der Dame draußen, was er ihr sagen sollte und verschwand in die Große Halle, mit nur einer kleinen Ahnung, dass eben etwas sehr wichtiges Geschehen war und er das Glück oder Pech hatte dies zu beobachten, aber keinem etwas davon erzählen zu dürfen.

In dem Raum, wo eigentlich die Auswahl weitergehen sollte, waren jetzt drei Lehrer, die nicht wusste, wie sie nun die Auswahl weiterleiten sollten. Salazar, der Lehrer mit dem finsteren Blick würde wohl endgültig nicht mehr zurückkehren. Es kam noch nie vor, dass sie nur zu dritt die Entscheidung fällen mussten. Nur der Gründer des Hauses wusste, nach welchen Prinzipien er seine Schüler aussuchte. Ohne Salazar war das nun schlecht. Sie überlegten, wie sie es anstellen sollten. Es musste noch einen anderen Weg geben.

Helga schlug vor, dass Salazar einfach ersetzt werde durch einen Lehrer, nur müsse er vorher sagen wie er seine Schüler ausgesucht hat. Godric verwarf diesen Gedanken, indem er erwiderte, dass wenn der Hauslehrer stirbt, er die Info nicht mehr weiterleiten könnte, mit der er seine Schüler aussucht. Aber Rowena hatte nach weiteren 10 Minuten überlegen, endlich eine ausreichende Lösung gefunden: ,,Man müsste einen Gegenstand benutzen, in den wir alle unsere Kriterien geben und er irgendwie die Schüler aussucht. Er könnte sie zum Beispiel auch ausfragen und dann entscheiden.“  

,,Das ist eine gute Idee, aber wie kann man dann die Schüler dazu bringen die Wahrheit zu sagen?“, sagte Godric. ,,Man könnte einen Gegenstand nehmen, der in die Gehirne der Schüler sieht und danach entscheidet.“, schlug Helga vor und zeigte auf ihren Hut. ,,Das ist eine Geniale Idee. Genau, wir haben unsere Hüte sowie als Zeichen für die HÄUSER benutzt.“, stellte Godric fest: ,,Also einen Hut, der in die Gedanken, der Schüler sieht, wenn sie ihn aufsetzen. Wie stellen wir es aber an, dass er nach unseren Kriterien aussucht?“

,,Wir könnten den Trank aus längst vergessenen Zeiten nehmen. Mein Großvater hat mir davon erzählt. Es ist ein Trank der sehr schwierig zu brauen ist, aber dafür eine Starke Wirkung hat. Man kippt ihn über einen Gegenstand der dadurch zum Leben erweckt wird. Je nach Zutaten kann man eine Aufgabe bestimmen, die dieser Gegenstand zu erfüllen hat. Das ist doch ideal, oder.“, schlug Rowena vor. ,,Du bist die Beste, Rowena. Wenn wir dich nicht hätten. Also dann sage ich mal, dass wir das versuchen, okay?“, fragt Godric lächelnd die anderen, welche nickten. ,,Aber was machen wir mit den anderen Schülern, die noch zur Auswahl stehen. Salazar kann keine mehr in sein Haus aufnehmen, wenn er nicht mehr da ist, und außerdem brauchen wir ihn, um den Hut herzustellen. Sonst funktioniert das ganze nicht.“, stellte Helga fest.

Godric überlegte kurz und bestimmte dann den Ablauf, wie sie es anstellen würden: ,,Okay, dann schlage ich vor, dass wir erst die übrigen Zauberlehrlinge einteilen, und dann geht Rowena, um Salazar zu überreden, denn sie hatte die engst Verbindung zu ihm. Geht das in Ordnung?“. Die anderen Stimmten zu.

Sie hatten Glück, denn es waren nur noch wenige Schüler übrig und keiner wäre nach Slytherin gekommen. Es waren sowieso fast alles Muggelkinder oder teils Muggel. Rowena hatte Erfolg, als sie zu Salazar ging, der gerade packte. Er wollte auch, dass sein Haus weiter besteht. Wahrscheinlich hatte er sogar den Hintergedanken, dass sein einziger Erbe, der die Kammer des Schreckens öffnen sollte, sonst keine Chance dazu hätte, wenn er nicht nach Slytherin gehen konnte und deshalb nicht an diese Schule kommen würde.

Beide gingen nach dem diesem Gespräch in den Keller, wo Godric, Helga und der derzeitige Zaubertranklehrer schon warteten. Sie hatten sich mit Rowena dort verabredet. David Stophardt, der Zaubertranklehrer, hatte schon alle Zutaten bereit gelegt, die er in einem alten Buch von Rowena finden konnte. Es gab 44 Variationen, was die Aufgaben des Gegenstandes betrafen und eine davon war Gedankenlesen. Diese Mischung funktionierte auch nur bei Kopfbedeckungen. Jeder Gründer musste, nachdem der Hut zum leben erweckt wurde, ihm sagen, wie er seine Schüler aussuchte und der Hut würde es sich merken. David mischte den Zaubertrank zusammen, was zwei Stunden in Anspruch nah und jeder der vier Gründer überlegte sich innerhalb dieser Zeit, was sie dem Hut sagen sollten.

Godric und Salazar hatte sich immer wieder Böse blicke zugeworfen. Nachdem der Trank fertig war holte Rowena den alten Hut ihrs Vaters. Er war zwar alt, aber hatte dafür schon viel erlebt und war weise geworden, auch wenn es für uns Muggel unmöglich scheint, dass ein Gegenstand weise werden kann. Sie habe sich für diesen Hut entschieden, damit er seine Weisheit an die spätere Jugend von Hogwarts weitergeben kann. David erweckte den Hut zum Leben und ließ die vier alleine. Zuerst gab Godric seine Informationen an den Hut, danach Rowena, dann Salazar und last but not least Helga.

Als der Hut fertig war, wie wir es sagen würden, begann er ein Gedicht aufzusagen. Die vier Gründer sahen sich an und fingen an zu lachen. Sie hatten vergessen, dass auch ein Gegenstand seine Eigenarten hat und dieser Hut Gedichte zu reimen schien. Salazar hatte anfangs auch dem Lachen eingestimmt, doch verstummte gleich wieder, als er mitbekam was er tat. Er drehte sich um und verließ den Keller. Die anderen hatten auch aufgehört zu lachen und der Hut beendete sein Gedicht. Sie testeten vorher noch den Hut, indem jeder von ihnen ihn aufsetzte und darauf wartete, dass er sie in das richtige Haus einteilte. Er bewies sich indem er alle richtig einteilte. Danach kam den dreien eine Idee, nämlich dass der Hut vor jeder Auswahl ein Gedicht über ihr Geschichte aufsagen sollte und das vor der ganzen Schule in der großen Halle. Sie fragten ihn, ob er dies tun würde und er willigte ein.

So entstand der Sprechende Hut. Den Namen gaben ihm die Schüler, weil er mit ihnen reden konnte. Der Verstand besteht also in jedem Gegenstand, kann aber nur durch Zauberei erweckt werden.

 

 


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